| 27.04.2026, 14:00 Uhr – 01.05.2026, 17:00 Uhr |
Konferenz Übersetzen: Inger Christensen, "En vinteraften i Ufa", dänisch-deutsch
Während der Arbeitswoche Lesen und Übersetzen wir gemeinsam Inger Christensens Theaterstück „En vinteraften i Ufa“ aus dem Dänischen.
In „Vinteraften“ spielen Irina, Mascha, Olga und Natascha – die Referenzen auf Čechovs „Drei Schwestern“ reichen bis in längere zitierte Textpassagen – sie spielen ein Stück über das Sprechen und über das (Theater)Spielen; eine Form surrealen und absurden Meta-Theaters. Es ist aber auch ein Stück, in dem die Stille bestimmend ist, und keine Kommunikation; es ist ein Drama ohne Progress, ohne Prozess. Ein Drama, das sich dem Stillstand nähert. Wie die Schauspielerinnen ihr Stück spielen und sich dabei selbst schreiben, so kann aber im Übersetzen auch die Bühne mitgedacht werden, der Dialog im Fortschreiben des Eigenen und der gemeinsamen Übersetzungssituation entstehen, oder überhaupt erst in Gang gesetzt werden.
An den Tagen finden jeweils vormittags 10.oo-13.oo Redaktionstreffen zu den bereits übersetzen Textpassagen statt.
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| 25.04.2026, 16:00 Uhr |
Zakladka, russischer Buchklub |
| 25.04.2026, 10:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 22.04.2026, 18:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik mit Franziska Füchsl und Ihar Krebs: Diktatur und Umwelt in den Gedichten von Hanna Jankuta
„Verfassung“ ist eine Gedichtsammlung von Hanna Jankuta, welche am Rande der belarussischen Verfassung entstand. Die Gedichte reflektieren, was die Welt mit den Menschen macht und die Menschen mit der Welt. Dabei wird die politische Diktatur mit der Diktatur des Anthropozäns verglichen. Die Gedichte erzählen die Geschichte einer Person, die in einer autoritären Gesellschaft aufgewachsen ist und nun ihre geologische Zeit im Exil verbringt. Das Buch lotet zugleich die Verfassung planetarischer Natürlichkeit aus und wendet sich verschiedenen Lebewesen zu, die einst die Erde bewohnten und noch immer oder gerade noch bewohnen. Die Verfassung als oberstes Staatsgesetz wird in den Gedichten zu einer ‚Chronik der Katastrophen‘.
Unter jedem Artikel der belarussischen Verfassung (vorerst noch unter) kommt ein Gedicht zu stehen. Kann eine Seite so viel tragen? Wie verhält sich Gesetz zu Gedicht? (Wie) lässt sich eine erst kürzlich überschriebene Verfassung übersetzen? Der auf vermeintlich demokratischen Wegen in die Diktatur entführten §Verfassung§ eine Übersetzung verleihen? Was ist mit Eingriff, Veränderung, Sabotage? Anhand zweier sehr unterschiedlich gewichteter Beispiele aus dem Buch möchten wir mit euch das vielleicht unmögliche Verhältnis Bedrohung:Poesie diskutieren und ins Übersetzen kommen.
Ihar Krebs ist belarussischer Übersetzer deutscher und jüdischer Literatur, darunter Theodor Herzl, Mascha Kaléko, Bella Chagall und Heinrich Heine. Studierte in Minsk. Er war 2024 Writer in Residence am Internationalen Haus der Autor*innen Graz (IHAG).
Franziska Füchsl ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Setzerin. Als Jugendliche Hilfsarbeiterin in der Metallindustrie. Studierte Deutsche Philologie und Anglistik in Wien und Sprache und Gestalt in Kiel. Im Versatorium betreut Füchsl den Druckraum Jahoda.
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| 20.04.2026, 14:30 Uhr – 21.04.2026, 18:00 Uhr |
Redaktionstreffen: "Fjordarbeid" von Arild Vange |
| 17.04.2026, 14:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik mit Na'ama Rokem: Jerusalem, 1969 - An Encounter of Translators
In 1969, Paul Celan visited Israel, where he met old friends from Czernowitz and made the acquaintance of several Israeli poets, one of whom was Yehuda Amichai. Starting from the brief exchange of letters that followed their encounter, this talk traces the relationship between the two poets. I focus on Amichai translation of five poems by Celan, which was published during Celan's visit. Reading the drafts of these translations, preserved in the Yehuda Amichai archive at the Yale Beinecke library, I show that the translation was a collaboration between the two poets. I use the collaboration between the two poets to think more broadly about the ground that the poets shared, despite many differences between them, a ground constituted by the crossing-over between German and Hebrew.
Vorbereitende Lektüre: Paul Celan: Mandorla. In: Die Niemandsrose. S. Fischer: Frankfurt a.M., 1963, S. 42.
Na’ama Rokem teaches Hebrew and Comparative Literature at the University of Chicago, where she is currently chair of the Department of Comparative Literature and has been the director of the Joyce Z. and Jacob Greenberg Center for Jewish Studies. Her research focuses on the poetics of bilingualism and self-translation. Her book Zionism in Translation: Encounters in the German-Hebrew Archive is forthcoming with University of Chicago Press in October 2026.
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| 16.04.2026, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste
Was heißt: übersetzen? Wissen wir genauer, was das ist, was übersetzt wird, wenn von der Übersetzung eines literarischen Werks gesprochen wird? Und wenn eine Ungewissheit besteht: Kann dann das Übersetzen literarischer Werke gelehrt und gelernt werden, weitergegeben wie eine handwerkliche Fähigkeit? Gibt es allgemeingültige Methoden und Techniken, die auf jeden Text angewendet werden können und zum Erfolg führen? Unsere Erfahrungen zeigen, dass jedes literarische Werk, jedes Gedicht, nach einer neuen Form der Übersetzung verlangt. Zudem liegt im Übersetzen etwas Unabschließbares, es lässt sich nicht beenden, verlangt vielleicht nach kontinuierlicher Arbeit, mündet in kein endgültiges Resultat.
Seit Herbst 2025 widmet sich das VERSATORIUM Gedichten und Texten des italienischen Dichters Andrea Zanzotto (1921–2011), derzeit aus dem Gedichtband "Fosfeni".
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| 09.04.2026, 18:00 Uhr |
Plenum |
| 15.03.2026 |
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| 13.03.2026, 18:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik mit Sonja vom Brocke und Norbert Lange
Sonja vom Brocke und Norbert Lange zur Übersetzung von Lyn Hejinians "My Life. Auszüge".
In a book I read the sentence, “the water is as blue as ink,” which made me regret that so few people use fountain pens. (39) It is impossible to return to the state of mind in which these sentences originated. (40) There was once a crooked man, who rode a crooked mile—thereafter he wrote in a crooked style characteristic of 19th-century prose, a prose of science with cumulative sentences. (48) He framed his sentences carefully. (56) To some extent, each sentence has to be the whole story. (93) In the sentence, “One turns onto 261 from 101 and follows it to the 5 point 73 mile marker, where a steep dirt road goes off to the right, up which one climbs for two miles, until one reaches a crest which is not the highest point on the ridge but from which there is for the first time a long view to both east and west, where one leaves the car and follows a path past two big oaks up a small hill for a quarter mile to the cabin,” I am the one. (114) I could feed those extra words into the sentence already there, rather than make a new one for them, make place in the given space, and that would be the same thing, making more sense. (126) In the sentence, “one climbs five worn wood stairs and turns left to the scarred open door, then crosses a hall and two feet of linoleum to the four foot formica counter with two sacks of groceries in seven steps,” I am the one. (132) To concentrate, as now, wanting to compress into a sentence whose words are a reflection of the sky in a blue lake in the Black Buttes that otherwise extensive or expansive stubbornness to which I have already referred, I hold my breath. (137) Night after night, in poetic society, line gathering and sentence harvesting. (144) A sentence is a metaphor since when. (150) They do not speak in sentences but in battlements, of pleasures and of necessities. (157) But that sentence isn’t exactly right—it’s not foreign policy but assumption to a jungle paradise. (159)
Sonja vom Brocke (*1980) schreibt Gedichte, Essays, Prosa und übersetzt Theorie und Dichtung; Studium der Philosophie, Anglistik und Germanistik in Köln, Hamburg und Paris; Dozentin am Institut für Sprachkunst (Wien); 2024 Weiskopf-Wedding-Preis der Berliner Akademie der Künste. Zuletzt erschien: „Blauer Ton. Gedichte“ (kook 2025).
Norbert Lange (*1978) ist Schriftsteller und Übersetzer, Librettist und Essayist; Gestaltung mehrerer Dossiers zum Übersetzen für die Literaturzeitschrift „Schreibheft“; Übersetzungen von Jerome Rothenberg, Charles Bernstein, George Oppen und John Ashbery; zuletzt: „Unter Orangen. Gedichte“ (wunderhorn 2021).
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| 10.03.2026, 15:15 Uhr |
Redaktionstreffen empty chairs/ schwarze flagge |
| 07.03.2026, 16:00 Uhr |
Zakladka |
| 05.03.2026, 18:00 Uhr |
Plenum
– neuer Kalender
– bei traduki bewerben? Fusion mit der slowenischen Poesie
– Website, aktuell
– Termine. Foren (Eva Schestag – hatte Sophie Kontakt? Thomas Wild – Andreas?), Lesekreis, Redaktionstreffen fjordarbeid und empty chairs. Drucken (Dante und Theos Projekt)
– schwarze flagge: Druckkostenbeitrag
– Christensen in Wien und in Berlin, wer mag mitreisen, es gibt noch Plätze
– den Rest des Jahres planen, mit der Planung abgleichen
– neues bei Ilse Aichinger? wollten von Juli auf November verschieben
– afghanische Poesie – mag Helmut Unterstützung? – nächstes plenum
– MultiLiLiTrans, wer hat Lust? uns bewerben für ? Termin mit Johannes Schweiger
– Bericht, Notizen etc. Hannah Arendt
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| 04.03.2026, 14:00 Uhr |
Redaktion empty chairs |
| 03.03.2026, 14:00 Uhr |
Redaktion empty chairs |
| 01.03.2026, 16:00 Uhr |
Generalversammlung |
| 01.03.2026 – 05.03.2026 |
Druckraum besetzt |
| 20.02.2026 – 22.02.2026 |
transletting - Hannah Arendt lesen - Vita activa / The Human Condition
Freitag, 17-20.00
Samstag, 10-14.00 und 16-20.00
Sonntag, 10-12.00
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| 15.02.2026, 16:00 Uhr |
Lesekreis Zakladka |
| 10.02.2026, 14:00 Uhr |
Redaktionstreffen zu fjordarbeid |
| 05.02.2026, 18:00 Uhr |
Plenum
Themen:
- Anträge an den Vorstand und die Vollversammlung
- Rechnungsprüfung
- Einladung von Arnold Dreyblatt, Berlin-Karussel
- Termine, Transletting, Brocke + Lange, Füchsl + Krebs, Rokem, Christensen
- Planung Sommer/Herbst, u.a. Symposium Wittgenstein
- Drucken, Plakat etc.
- Update Website
- Stand empty chairs, nächste Termine
- Bewerbung bei Traduki: Übersetzungswoche oder Forumswoche
- empty chairs: treffen in den ersten beiden märzwochen
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| 04.02.2026, 14:00 Uhr |
Lesekreis zu Derrridas Fußnote zu Arendts Übersetzungsbegriff |
| 03.02.2026, 14:00 Uhr |
Redaktionstreffen zu fjordarbeid |
| 02.02.2026, 14:00 Uhr |
Redaktionstreffen zu fjordarbeid |
| 01.02.2026, 16:00 Uhr |
Buchklub Zakladka |
| 30.01.2026, 14:00 Uhr |
Forum f. Übersetzungskritik mit Miriam Rainer zu Simone Weils Essay über das Lesen, franz.-engl.-dt.
Simone Weil: Essai sur la notion de lecture / Essay on the Concept of Reading / Versuch über das Lesen
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| 19.01.2026, 17:00 Uhr |
Plakate drucken für Miriam Rainer und transletting |
| 19.01.2026, 15:00 Uhr |
Satzspiegelkonstruktionen bzw. Rastermodule, Otl Aicher für Ilse Aichingers Bücher
Eine für alle Interessierte offene Suche nach Konstruktionsmöglichkeiten des Satzspiegels bzw. des Rastermoduls von Ilse Aichingers Büchern durch Otl Aicher.
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| 15.01.2026, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:haus
– termin drucken miriam rainer 30. jan.
>> 19. mo., nachmittag
– termin drucken für transletting
– übernachtung transletting, sechs (?)
> wenn nicht: airbnb bei anna nachfragen
– termin lesekreis
– termin für die generalversammlung sagen
>> statt 28. der 24. feb
>> vorstandssitzung 20. oder 22.
– termin fjordarbeid redaktionstreffen
– konferenz vor- oder nachmittag
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| 13.01.2026, 14:00 Uhr |
Walter Pamminger |
| 08.01.2026, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 05.01.2026, 17:00 Uhr |
Lesekreis Zakladka |
| 27.12.2025, 16:00 Uhr |
Lesekreis Zakladka |
| 17.12.2025, 13:00 Uhr |
Redaktionstage "Fjordarbeid" |
| 16.12.2025, 13:00 Uhr |
Redaktionstage "Fjordarbeid" |
| 15.12.2025, 13:00 Uhr |
Redaktionstage "Fjordarbeid" |
| 14.12.2025, 16:00 Uhr |
Lesen: Drei Schwestern und Inger Christensens Übersetzungen |
| 07.12.2025, 16:00 Uhr |
Lesen: Drei Schwestern und Inger Christensens Übersetzungen |
| 06.12.2025, 14:00 Uhr |
House of Half Ideas with Yara Mekawei und Kenan Khadaj
In this session, participants work with a text where testimony, memory, and language intertwine. Through acts of mistranslation and sonic experimentation, we explore how words can tremble, fracture, and carry what resists being said.
about:
House of Half Ideas
Curatorial Statement
House of Half Ideas is a curatorial collective shaped by porous boundaries, open questions, and the radical potential of what remains unfinished. We don’t begin with answers. We begin with a feeling, a fragment, a conversation that refuses to end. Our practice unfolds at the intersection of literature, visual art, and political thought, not as a tidy convergence of disciplines, but as a field of tensions, echoes, and unexpected kinships.
We believe that curating is an act of listening. To what has been silenced, to what resists translation, to what arrives late or not at all. Our work moves with the rhythms of exile, of memory, of voices that speak from below. We are drawn to the stories that don’t quite fit, the gestures that linger, the artworks and texts that refuse to be pinned down.
House of Half Ideas bridges visual art with literature as a way of making meaning differently. A poem can move like a piece of performance. A painting can carry the weight of a sentence long suppressed. We invite these forms to speak to each other, not to resolve, but to reveal new ways of seeing and feeling.
Our programs—whether readings, exhibitions, gatherings, or conversations—are guided by a poetics of relation. We resist the need to explain everything. Instead, we trust in resonance, in complexity, in the slow unfolding of understanding. We curate as a form of care. Not to organize or complete, but to hold space for what is still becoming.
Collaboration is not just a method for us. It is a practice of being with others. We work closely with artists, writers, and thinkers who challenge and transform us, who bring their own lineages and struggles into the room. Together, we ask: What does it mean to share a world? What does it take to make space for each other’s ghosts and desires?
In a time when everything demands clarity and performance, House of Half Ideas chooses vulnerability. We are interested in the unfinished, the imperfect, the poetic. We believe there is power in the half-said, in the mistranslated, in the questions that keep returning.
This is where we begin. Not with certainty, but with care, with curiosity, and with the quiet belief that from what is not yet whole, something true can still emerge.
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| 05.12.2025, 14:00 Uhr |
House of Half Ideas with Yara Mekawei and Kenan Khadaj
In this session, participants work with a text where testimony, memory, and language intertwine. Through acts of mistranslation and sonic experimentation, we explore how words can tremble, fracture, and carry what resists being said.
about:
House of Half Ideas
Curatorial Statement
House of Half Ideas is a curatorial collective shaped by porous boundaries, open questions, and the radical potential of what remains unfinished. We don’t begin with answers. We begin with a feeling, a fragment, a conversation that refuses to end. Our practice unfolds at the intersection of literature, visual art, and political thought, not as a tidy convergence of disciplines, but as a field of tensions, echoes, and unexpected kinships.
We believe that curating is an act of listening. To what has been silenced, to what resists translation, to what arrives late or not at all. Our work moves with the rhythms of exile, of memory, of voices that speak from below. We are drawn to the stories that don’t quite fit, the gestures that linger, the artworks and texts that refuse to be pinned down.
House of Half Ideas bridges visual art with literature as a way of making meaning differently. A poem can move like a piece of performance. A painting can carry the weight of a sentence long suppressed. We invite these forms to speak to each other, not to resolve, but to reveal new ways of seeing and feeling.
Our programs—whether readings, exhibitions, gatherings, or conversations—are guided by a poetics of relation. We resist the need to explain everything. Instead, we trust in resonance, in complexity, in the slow unfolding of understanding. We curate as a form of care. Not to organize or complete, but to hold space for what is still becoming.
Collaboration is not just a method for us. It is a practice of being with others. We work closely with artists, writers, and thinkers who challenge and transform us, who bring their own lineages and struggles into the room. Together, we ask: What does it mean to share a world? What does it take to make space for each other’s ghosts and desires?
In a time when everything demands clarity and performance, House of Half Ideas chooses vulnerability. We are interested in the unfinished, the imperfect, the poetic. We believe there is power in the half-said, in the mistranslated, in the questions that keep returning.
This is where we begin. Not with certainty, but with care, with curiosity, and with the quiet belief that from what is not yet whole, something true can still emerge.
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| 04.12.2025, 09:30 Uhr |
Gang mit Otto Kapfinger durch das Looshaus am Michaelerplatz
Treffpunkt: Herrengasse 2-4
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| 01.12.2025, 17:00 Uhr |
Vortrag Otto Kapfinger zum Looshaus |
| 30.11.2025, 16:00 Uhr |
Lesen: Drei Schwestern und Inger Christensens Übersetzungen |
| 28.11.2025, 16:00 Uhr |
Das Unentscheidbare übersetzen? Zur Übersetzung von Antonia Birnbaums Mut ohne Heldentum
Angst, Nichtwissen, Unentscheidbares sind bestimmende Elemente in Antonia Birnbaums Konzeptualisierung eines Muts ohne Heldentum. Was kann die Übersetzung damit machen? Kann sie in der „Verdoppelung der Angst in Mut“, im „Ausfall jeden Maßes“, in der „Lücke zwischen zwei Gesetzen“ etwas aufkommen lassen, keine Entscheidung, sondern – eine Erfindung? Nicht ins Gesetz gehen, nicht ins Nichts, sondern ins Unbekannte? Entlang von Passagen wollen wir den Einsatz des Buchs noch einmal als Einsatz des Übersetzens denken.
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| 27.11.2025, 17:30 Uhr |
Plenum Park:Haus
– Erinnerung an die nächsten beiden Veranstaltungen und Otto Kapfingers Vortrag plus Führung im Looshaus, und das sonntägliche Lesen, Redaktionstage Fjordarbeid, Vollversammlung
– Termin fürs Katalogisieren
– noch einen Termin fürs Drucken ausmachen für den 5. und 6.
– Wer kann und mag Yara und Kenan unterbringen?
– Neujahrspause besprechen
– Termin fürs nächste Plenum
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| 25.11.2025, 14:30 Uhr |
Lesekreis Ethik und Politik des Übersetzens 2 |
| 22.11.2025, 16:00 Uhr |
Lesekreis Zakladka |
| 21.11.2025, 18:00 Uhr |
Typografie als Übersetzen? mit Andreas Dittrich
Hans Peter Willberg hat für die spezifische typografische Gestaltungsweise, die einen Text nicht -nur- zum Lesen aufbereitet (ihm »dient«), sondern ihn -auch- erschließt, den Begriff der »inszenierenden Typografie« vorgeschlagen (1977/1990/1997). In dieser Perspektive erscheint das Buch als eine kleine Bühne, als ein Schauplatz. Doch was genau wird dabei veranschaulicht? Der Plot? Bestimmte Worte? Ein Gedanke? Lässt sich auch das Unerzählbare darstellen? Was machen die unbedruckten Flächen in Otl Aichers Gestaltung des Buches »Eliza Eliza« von Ilse Aichinger (1965)? Inszenieren sie etwas? Oder versuchen sie nicht vielmehr etwas in Typografie zu übersetzen, das im Text selbst nicht zur Sprache kommen kann?
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| 17.11.2025, 14:00 Uhr |
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| 14.11.2025, 14:00 Uhr |
Das Umschlagen der Schrift. Der Schutzumschlag zu „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ und die Buchgestaltung bei Walter Benjamin
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die in ihrer Schriftwahl ungewöhnliche Typographie von Walter Benjamins „Ursprung des deutschen Trauerspiels“, insbesondere die Gestaltung des Schutzumschlags. Der Umschlag kommt als Paratext in den Blick, dessen raffinierte, durch ein Changieren zwischen Historismus und Modernismus geprägte Schrifttypenverwendung das geschichtsphilosophische Programm des Buches andeutet und der zugleich die parallel zum ‚Trauerspielbuch‘ erscheinende „Einbahnstraße“ als komplementäre Publikation annonciert. Die Analyse wird eingebettet in Benjamins generelle Positionen zur Medialität und Ästhetik des Buches. Der Fokus kann, je nach Interesse des Gesprächskreises, auch auf die typographische Gestalt seiner übrigen Bücher erweitert werden.
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| 03.11.2025, 14:00 Uhr |
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| 31.10.2025, 18:30 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Das Buch des Amba Besarion übers. v. Julia Dengg |
| 30.10.2025, 17:30 Uhr |
Plenum Park:Haus
das übersetzen von lyrik aus dem slowenischen: ab sofort nach gedichten ausschau halten, die dem kriterium entsprechen und sie an transl@versatorium.at schicken / zusammenarbeit mit unikum/Citalnica
> Dominik Srienc einladen zum Thema seiner Diss z.B. (Bleistiftspuren bei Florjan Lipus, FWF Projekt "zweisprachige literarische Praxis der Kärntner Slowenen"
– auf die kommenden treffen/termine verweisen
> unbedingt: treffen fürs drucken von plakaten ausmachen (marshall kommunizieren)
> das plakat hat fürs bewerben auf anderen websiten eine deadline: den mittwoch der vorwoche einer veranstaltung. konkret heißt das:
> 5. november für thomas rahn mit dem trauerspielbuchcover am 14. november
> 12. november für andreas dittrich mit inszenierender Typografie und typografischer Inszenierung
> 19. november für c. heidrich und m. kropfitsch mit mut ohne heldentum
> 26. november für yara mekawei und kenan kaddaj mit übersetzung als anti-neokolonialer modus
> weil das ein ungewöhnlich starkes pensum ist, kann ich anderweitig plakate vorbereiten (digital/ handschriftlicht). welche das sind, können wir jetzt ausmachen. oder ich achte darauf, für welche veranstaltung sich kein drucktermin finden lässt und handle danach.
– achtung: thomas rahn' plakat (5. nov.) kann ich nicht vorbereiten
– redaktionstage fjordarbeid
- Citalnica in Kärnten
– insb. en winteraften i ufa: von mo. dem 27. april auf freitag, den 1. mai: nachdem wir (melanie, sophie, felix und ich) bei empty chairs 2025 festgestellt haben, dass die dauer sich nicht mit anderweitigen verpflichtungen verträgt und den ganzen tag gemeinsam zu übersetzen sehr zehrend ist, wollen wir bzgl. der nächsten konferenz den zeitlichen rahmen noch einmal besprechen. mögl.:
> die dauer kürzen
> nur vormittags übersetzen / od. nur nachmittags übersetzen
> einen ganzen tag pause machen
– ein treffen fürs beschließen der übersetzungen von empty chairs ausmachen
–umfrage erstellen, was man braucht/ sich wünscht, um regelmäßig zu den übersetzungstreffen zu kommen
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| 30.10.2025, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 27.10.2025, 14:30 Uhr |
Lesekreis Übersetzungstheorie
Henri Meschonnic, Politik und Ethik des Übersetzens
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| 25.10.2025, 16:00 Uhr |
Lesekreis Zakladkla |
| 09.10.2025, 14:00 Uhr |
Konferenz Liu Xia |
| 09.10.2025, 09:00 Uhr |
Konferenz Liu Xia
Pause am Samstagvormittag
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| 06.10.2025, 19:00 Uhr |
Vorstandssitzung |
| 02.10.2025, 18:00 Uhr |
Plenum Park:Haus |
| 29.09.2025, 14:30 Uhr |
elke erb: zum thema nachdichten |
| 27.09.2025, 14:00 Uhr |
Kultur im Dritten Atelierrundgang |
| 26.09.2025, 14:00 Uhr |
Kultur im Dritten Atelierrundgang |
| 21.09.2025, 16:00 Uhr |
zakladka |
| 25.08.2025, 14:30 Uhr |
Lesekreis: Theresia Prammer zu Elke Erb und Friederike Mayröcker |
| 07.08.2025, 18:00 Uhr |
Plenum Park:Haus |
| 07.08.2025, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 04.08.2025, 15:00 Uhr |
Lesekreis Übersetzungstheorie
Theresia Prammer: Übersetzen, Überschreiben, Einverleiben. Davon: Einleitung und I. Voraussetzungen
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| 07.07.2025, 15:00 Uhr |
Lesekreis Übersetzungstheorie |
| 26.06.2025, 18:45 Uhr |
Plenum PARKhaus
– lesekreis zarte knöpft ankündigen
– domain neuberg college schließen
– an jeanne verwee die entwürfe schicken
– berichten von thomas rahn und na'ama rokem
– bericht über lectura dantis in retz und das buch
– daraus ergibt sich: eine neue publikation
– michel und antonias bücherregal?
– das fake benjamins trauerspiel kaufen, andere bücher kaufen?
– auf die website den kalender
– termine für bib und katalog
– termine druckraum – dante?, thomas rahn? für den sommer
– natalies vorschlag, den eckraum als ausstellungsraum zu bespielen, besprechen
– was wir gegen den lärm bzw. für ein übersetzen im stillen raum machen können
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| 25.06.2025, 15:00 Uhr |
Gespräch mit Myriam Ávila |
| 20.06.2025, 14:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Caroline Sauter
Forum für Übersetzungskritik: „l’insolvable même“.
Schuldigkeit und Zärtlichkeit des Übersetzens mit Jacques Derrida
In seinem Text „Was ist eine ‚relevante‘ Übersetzung?“ (übers. Esther von der Osten / Caroline Sauter, 2022) verhandelt Jacques Derrida die Rede Portias, wie überhaupt das gesamte Shakespeare-Drama The Merchant of Venice, als Übersetzungsproblem. Doch indem er gerade dem zentralen Satz „Then must the Jew be merciful“ seine Übersetzung verweigert und die Schuldigkeit des Übersetzers gegenüber dem Original nicht erfüllt, bringt er die Waagschalen der Übersetzung ins Ungleichgewicht. Ganz zu Anfang seines Textes setzt Derrida dem Diskurs von Schuld und dem (antisemitischen) Hass, der eine Logik der vernichtenden Konversion heraufbeschwört, mit starkem, doch zarten Gestus die Zärtlichkeit, caresse, entgegen. Gegen die Logik des quid pro quo entwirft Derrida eine Theorie der Übersetzung als sich verschwendende, sich hingebende, sich schenkende, zärtliche Liebkosung. Dies verdichtet sich im Doppelbild der züngelnden Flamme bzw. leckenden Zunge, langue, Sprache: Übersetzen ist la caresse d'une langue. Wie ist diese caresse zu übersetzen – in andere Sprachen, aber auch in eine Ethik, eine Politik, eine Philologie der Zärtlichkeit? Wann haben Übersetzer*innen ihre Schuldigkeit getan?
In Vortrag und Gespräch diskutieren wir das Verhältnis von Schuld und Zärtlichkeit in Derridas Lektüre von Shakespeares Merchant of Venice und in seinem Übersetzungsdenken.
Das Forum für Übersetzungskritik ist eine Veranstaltungsreihe von Versatorium, die Raum für eine Reflexion über die experimentellen Arbeitsprozesse des Übersetzens gibt und für einen Erfahrungsaustausch mit Kooperations- und Gesprächspartner:innen über ihre Übersetzungs- und Lesepraxis poetischer Texte.
PD Dr. Caroline Sauter ist Vertretungsprofessorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen zum Einen im Bereich Übersetzungstheorie und -praxis und zum Anderen in der europäisch-jüdischen Literatur- und Sprachtheorie (Benjamin, Rosenzweig, Scholem, Derrida, Cixous, Cassin). Sie ist Autorin einer Monographie über Walter Benjamins Übersetzungsphilosophie (Die virtuelle Interlinearversion, 2014) und zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze, Mitherausgeberin mehrerer Sammelbände sowie – gemeinsam mit Esther von der Osten – Übersetzerin von Jacques Derridas „Was ist eine ‚relevante‘ Übersetzung?“ (2022). Das der Übersetzung innewohnende Dazwischen (entre) ist die Leitlinie ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Ihr aktuelles Buchprojekt Essays on Language and Desire untersucht das Verhältnis von eros und logos von der biblischen Tradition bis in die zeitgenössische Theorie.
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| 19.06.2025 |
Buchpräsentation „Lectura Dantis. Zeitgenössische Dichtung im Dialog mit Dante Alighieris Commedia“ |
| 13.06.2025, 14:00 Uhr |
Bibliothek und Druckraum |
| 12.06.2025, 18:00 Uhr |
Clemens Schedler: Buchgestaltungskritik |
| 09.06.2025, 18:00 Uhr |
Bücherklub Zakladka
„Wir“
von Evgeniy Zamyatin
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| 06.06.2025, 18:00 Uhr |
Lesekreis für Übersetzungstheorie
Derrida: Des Tours de Babel
die einladung zu caroline sauters forum überarbeiten
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| 05.06.2025, 20:00 Uhr |
abschied von helmut und helix |
| 05.06.2025, 18:00 Uhr |
Plenum PARKhaus + Party
–das gedicht ins niederländische übersetzen. wann machen wir das? und welches gedicht? SCHON AM MACHEN
–ein plakat für caroline sauter: „l’insolvable même“. Schuldigkeit und Zärtlichkeit des Übersetzens mit Jacques Derrida GEMACHT
–und ein plakat für myriam: TITEL – frage an helmut: was habt ihr besprochen? GEMACHT
– theresia prammer: die dante-bücher sind da – eine besonders wichtige stelle vorlesen. verortung plus beschreibung, eigene beobachtung à zehn min GEMACHT
– zwei zimmer in retz in anspruch nehmen? MELANIE WIRD GEFRAGT
und für konstis lesekreis: termine überlegen GEMACHT
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| 17.05.2025, 16:00 Uhr |
Zakladka |
| 16.05.2025, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik mit Maria Bussmann |
| 08.05.2025, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:haus |
| 06.05.2025, 14:00 Uhr |
Lesekreis Übersetzungstheorie |
| 23.04.2025 – 29.04.2025 |
Konferenz "En vinteraften i Ufa" von Inger Christensen |
| 08.04.2025, 10:00 Uhr |
Workshop Forfatter Skolen |
| 04.04.2025, 14:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Michel Métayer |
| 03.04.2025, 18:00 Uhr |
Plenum: PARKhaus |
| 03.04.2025, 10:00 Uhr |
Frühjahrsputz |
| 01.04.2025, 14:00 Uhr |
Lesekreis Übersetzungstheorie
Schleiermacher: Ueber die verschiedenen Methoden des Uebersetzens
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| 25.03.2025, 14:00 Uhr |
Inventur Bibliothek |
| 19.03.2025, 18:00 Uhr |
Gedichte lesen, Briefe schreiben, auf Russisch |
| 18.03.2025, 14:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 06.03.2025, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:haus |
| 03.03.2025, 14:00 Uhr |
Lesekreis Übersetzungstheorie |
| 17.02.2025, 15:00 Uhr |
Begehung der Bibliothek bei Geosphere Austria |
| 11.02.2025, 18:00 Uhr |
Zakladka |
| 06.02.2025, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:haus |
| 31.01.2025, 18:00 Uhr |
Vollversammlung |
| 17.01.2025, 14:00 Uhr |
Traduttore Mediatore – Workshop mit Karen Leeder |
| 16.01.2025, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 09.01.2025, 10:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik zu Barbara Köhler
mit Sven Keromnes und Marie-Luise Knott
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| 30.12.2024, 17:00 Uhr |
SOY SQUAD |
| 17.12.2024, 18:00 Uhr |
Zakladka - Weihnachtstreffen |
| 14.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 13.12.2024, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: zeichnen ist lesen – Natalie Neumaier
Kann Übersetzen Zeichnen sein?
Kann
Zeichnen Übersetzen sein?
Ist
ein Text übersetzbar in Zeichnung? Von Zeichen zur Zeichnung, vom
Wort in, was?
In Bilder? In Striche? In Linien?
Die
Serie von Zeichnungen "viola volando" entstand im genauen
Lesen eines Gedichts aus dem Zyklus "El vento de l´eterno se fa
teso" des italienischen Lyrikers Biagio Marin, "Codex
Zürn" entsteht gerade im Lesen vieler Texte der Künstlerin und
Schriftstellerin Unica Zürn.
Wie
verändert sich die Herangehensweise, das Zeichnen in den beiden
Werkserien? Ist zeichnen eine Form von Übersetzen? Oder gibt es
andere Begriffe, Wörter, Beschreibungen für dieses Tun?
Natalie
Neumaier hat im Mai ihr Buch „viola violando“ (Passagen Verlag,
2024) Versatorium vorgestellt, zusammen mit einer Ausstellung mit
ausgewählten Zeichnungen aus dieser Serie. Bei der Veranstaltung im
Dezember folgt nun ein eingehenderes Gespräch über ihre Arbeit.
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| 13.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 12.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 11.12.2024, 09:00 Uhr |
Fjordarbeit – offene Übersetzungswerkstatt |
| 11.12.2024, 09:00 Uhr |
ABGESAGT: Übersetzungsworkshop mit Karen Leeder |
| 10.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 09.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 07.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 06.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 05.12.2024, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:haus |
| 05.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 05.12.2024, 10:00 Uhr |
Fjordarbeit |
| 21.11.2024, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik zu Abba Kovner – Allex. Fassberg und Franziska Füchsl
Abba Kovner (1918-1987) ist im
deutschsprachigen Raum nur wenigen bekannt. Der Nationalsozialismus
machte ihn zum Widerstandskämpfer, aus eigenem Antrieb und in seinem
späteren Leben war er Künstler. Mit einer Distanz von 20 Jahren
verfasste Abba Kovner innerhalb von drei Tagen eine Dichtung zum Teil
basierend auf seinen eigenen Erfahrungen während des 2. Weltkriegs.
„Ahoti Ktana“ (1967) besteht aus 5 sogenannten Toren (Sche’arim)
und aus insgesamt 48 Gedichten. Mit vielschichtigen Verweisen auf die
jüdische Schreibtradition und Literatur verdichtet Kovner die Suche
des lyrischen Ich nach Schutz seiner kleinen Schwester in einem
dominikanischen Kloster. In der jüdischen Schreibtradition steht das
Wort Schwester immer wieder für Gott, wodurch diese Begegnung ein
Aufeinanderstoßen zweier Religionen, dem Judentum und (katholischen)
Christentum, zur Zeit des Holocaust wird.
Nach
dem Holocaust blieb die deutsche Sprache für Kovner die Sprache der
Täter*innen. Dies ist auch ein Grund, warum er sein Werk zu
Lebzeiten nicht ins Deutsche übersetzen ließ. Unsere Übersetzung
stellt das nicht in Frage, aber durch unseren dialektischen
Übersetzungsprozess sehen wir auch einen Ausgang aus dieser
Gleichsetzung: Wenn inhaltliche Entscheidungen durch die klangliche
Komposition und Rhythmisierung komplexer werden, erinnert uns Kovner
in „Ahoti Ktana“ an die Möglichkeit, kreativ in der Sprache zu
forschen. Kovner ins Deutsche zu übersetzen, verstehen wir also als
eine Fortsetzung früherer wichtiger jüdischer literarischer
Versuche wie von Martin Buber und Franz Rosenzweig, Paul Celan, Nelly
Sachs und Walter Benjamin: Hinhören wo sich jüdische Zugehörigkeit
die deutsche Sprache aneignet. Der Entschluss zu zweit zu übersetzen
ist also nicht einfach eine sprachliche Notwendigkeit, sondern unsere
Antwort (aus unseren unterschiedlichen Positionen heraus) auf unsere
bindende Geschichte, und der Versuch, für die Vielfältigkeit der
Poesie Kovners eine gemeinsame Praxis zu finden.
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| 15.11.2024, 17:30 Uhr |
Zakladka Buchklub |
| 07.11.2024, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:haus |
| 06.11.2024, 18:30 Uhr |
SOY SQUAD |
| 06.11.2024, 17:00 Uhr – 15.11.2024, 17:00 Uhr |
Ohne Titel |
| 31.10.2024, 10:00 Uhr |
Konferenz Liu Xia |
| 24.10.2024, 17:30 Uhr |
Treffen Jahresantrag |
| 21.10.2024, 14:00 Uhr |
Herbstputz- und Reparaturtag |
| 19.10.2024 |
Čitalnica in Koroška, A. Zeichen: unikum |
| 15.10.2024, 14:00 Uhr |
Vorbereitung Čitalnica |
| 14.10.2024, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Melanie Strasser
Kannibalismus als Einverleibung des
Anderen, dessen damit notwendig einhergehende Transformation und
nicht zuletzt seine Wiederauferstehung in anderer Form erscheint als
paradigmatisch für das Lesen und Übersetzen des Anderen. Doch lässt
sich das Übersetzen tatsächlich als kannibalischer Akt denken? Wie
könnte ein kannibalisches Übersetzen, eine kannibalische
Übersetzung aussehen? Der Vortrag soll die Entwicklungslinien der
Trope des Kannibalismus nachzeichnen und anhand konkreter
Übersetzungen von Gedichten aufzeigen, welche Möglichkeiten –
etwa im Bezug auf ein Neudenken des Verhältnisses von Original und
Übersetzung –, aber auch, welche Schwierigkeiten der Begriff im
Hinblick auf eine Poetik des Übersetzens birgt.
Melanie
Strasser, studierte Philosophie und Übersetzen in Wien, mit
Stationen in Portugal, Berlin, New Haven und Brasilien. Promotion in
Romanistik/Brasilianistik zur Trope des Kannibalismus. Sie ist
Übersetzerin sowie Lektorin für Verlage und am Zentrum für
Translationswissenschaft der Universität Wien. Zuletzt arbeitete sie
in São Paulo zu den Beziehungen zwischen Übersetzen und
Gastfreundschaft. Publikationen: Kannibalogie. Zu einer
Philosophie der Einverleibung. Turia+Kant 2021. Kultureller
Kannibalismus. Übersetzungen der Anthropophagie.
Königshausen+Neumann 2023. Übersetzungen: Machado de Assis. Das
babylonische Wörterbuch. Manesse 2018 (zusammen mit Marianne
Gareis). - Roberto Schwarz. Ein Meister an der Peripherie des
Kapitalismus. De Gruyter 2023.
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| 11.10.2024, 18:00 Uhr |
Buchklub |
| 03.10.2024, 18:00 Uhr |
Plenum PARKhaus |
| 27.09.2024, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Orts- und Flurnamen in Kärnten/Koroška – Alina Zeichen
Bela,
Fellach, Vellach, Villach, Weißensee – in dem Gebiet mit den Namen
Kärnten und Koroška haben Orte und Landschaften mehr als einen
Namen in mehr als einer Sprache. In welcher Beziehung stehen die
Namen zu einander? Gibt es ein Übersetzen des einen Namens aus dem
anderen?
Die
wechselhafte Nähe der Namen im Slowenischen und im Deutschen lässt
sich an Gedichten des Bauarbeiters und Dichters Hanzej Wuttej
betrachten. In ihnen tauchen immer wieder Namen aus der Umgebung
seines Hauses auf.
Auch
die politischen Spannungen, ausgehend von den chauvinistischen
Verdrängungskampagnen der Nationalsozialisten gegen die slowenische
Sprache und Kultur, sind der Erinnerung an die verschiedenen Namen
eingeschrieben. Ein prominentes Beispiel dafür ist der
Sabladnigsee/Zablaško jezero im Podjuna oder Jauntal, der 1932 von
dem NSDAP-nahen Turnverein Wolfsberg
gekauft wurde und seither den Namen Turnersee trägt. Eine Initiative
vor Ort bemüht sich derzeit um eine Änderung des Namens und das
Erinnern der gewaltsamen Hintergründe.
Im
Forum für Übersetzungskritik wird es darum gehen, in einem
gemeinsamen Prozess dem Übersetzen von Ortsnamen und -gegebenheiten
einer Unterkärntner Landschaft oder pokrajina na južnem Koroškem
auf die Spur zu kommen und dabei ein Laboratorium zu schaffen –
für ein wechselseitiges Lesen und Aufhorchen und ein Überschreiten
der Sprach- und Dorfgrenzen.
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| 21.09.2024, 13:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 19.09.2024, 14:30 Uhr |
Gespräch: Bembo und Deewan |
| 09.09.2024 – 17.09.2024 |
Reise nach Trondheim |
| 07.09.2024, 19:00 Uhr |
Forum Lesung mit Ann Cotten u.a. |
| 07.09.2024, 10:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Anna Eble und Mathijs de Ridder |
| 06.09.2024, 18:00 Uhr |
Buchclub RU |
| 05.09.2024, 18:00 Uhr |
Plenum PARKhaus |
| 02.09.2024, 17:00 Uhr |
SOY SQUAD |
| 30.08.2024, 14:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 29.08.2024, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 29.08.2024, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 29.08.2024, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 01.08.2024, 18:00 Uhr |
Plenum: PARKhaus |
| 09.07.2024, 14:30 Uhr |
Fjordarbeid und -ten |
| 04.07.2024, 18:00 Uhr |
Plenum: PARKhaus |
| 24.06.2024, 09:00 Uhr |
Schulworkshop Hegelgasse |
| 11.06.2024, 19:00 Uhr |
Ein Winterabend im Juni/Inger Christensen
Am Beginn von "En vinteraften i Ufa" begibt sich jemand in die Garderobe. Aber ist das ein Hotel oder ist das schon Theater? Sind da, in den vier Figuren, die drei Schwestern von Tschechow angesprochen? Und wo spielt dieses Stück, das auf Deutsch heißen könnte: "Ein Winterabend in Ufa" überhaupt?
Während die Gedichte und Essays der dänischen Schriftstellerin Inger Christensen in deutscher Sprache zum Teil nur sehr schwer erhältlich sind, sind es die Theaterstücke gar nicht. Das Versatorium unternimmt den Versuch, das Stück "En vinteraften i Ufa" zu übersetzen und im Übersetzten bereits an das Theater zu denken, in dem es vielleicht spielt. Am 11. Juni werden dabei keine Ergebnisse präsentiert, sondern jede*r ist eingeladen, mit- und weiterzudenken und zu übersetzen.
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| 07.06.2024 – 12.06.2024 |
Konferenz: Inger Christensen
Übersetzen des Theaterstücks "En winteraften i Ufa"
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| 06.06.2024, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:HAUS |
| 30.05.2024, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik mit Mathias Traxler: Variationen Montale Reihe i-iv
Mathias Traxler stellt in einer zweisprachige Lesung (mit Zuspiel) sein Manuskript Variationen Montale Reihe i-iv vor. Es werden darin vor den Gedichten aus Eugenio Montales Ossi di seppia unterschiedliche 'Haltungen' eingenommen. Ungefähr in dieser (oder auch umgekehrter) Reihenfolge: Einnahme der Haltung, Stillstände, Bewegung, wird dabei auf die Gedichte im italienischen Original hingesteuert, um sich möglichst nahe bei ihnen aufzuhalten.
Variationen Montale Reihe i-iv wird im Herbst 2024 in der parasitenpresse erscheinen.
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| 17.05.2024, 19:00 Uhr |
Peter Bettelheim: O. Neuraths "Transformation" als Übersetzung
In den 1920/30er-Jahren entwickelte Neurath im Wiener ›Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum‹ eine (bis in die Gegenwart ‚nachhaltige‘) international ‚lesbar‘-verständliche ikonische „Bilderschrift“ – seinerzeit „Wiener Methode der Bildstatistik“ genannt.
‚Kern‘ des (quasi ‚linguistisch‘-) semiotisch konstituierten Zeichensystems war nach eigenen (bzw. sekundären) Erläuterungen und Kommentaren zur Darstellung ein mehrfacher Herstellungsprozess –„Isotype-Transformation“ bezeichnet.
„Die Isotype-Transformation ist der Schritt der Transformation der Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchung zu Isotype-Darstellungen.“ (1942)
Diese grafisch-‚zeichnerische‘ mediale (Kon-)Versation von sozialen, historischen… „Tatbeständen“ ist/wäre zeichentheoretisch als (übertragend-kommunikative) Übersetzung (Translation) zu interpretieren.
„...das Anliegen ist […], so lange wie möglich unmittelbar verständlich zu bleiben, erzählende Bilder, die aus unmittelbar verständlichen Symbolen zusammengesetzt sind, mit der Hilfe von Worten und als Hilfe für Worte zu schaffen.“ (1926)
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| 11.05.2024 |
Renovierung Park:Haus, ausmalen, putzen |
| 10.05.2024, 16:00 Uhr |
Ausstellung: viola volando / DAS NA IGDI |
| 10.05.2024, 13:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 07.05.2024, 18:00 Uhr |
Natalie Neumaier: Buchpräsentation und Ausstellung viola violando / DAS NA IGDI
Ausgehend
von einem Gedicht aus dem Zyklus El vento de l’eterno se fa
teso des italienischen Lyrikers Biagio Marin und dem
Buch Voiles, Schleier und Segel von Hélène Cixous
und Jacques Derrida entstand eine Serie von Zeichnungen und Texten,
die Natalie Neumaier in ein Buch überträgt, das die Sprünge
zwischen Zeichnung und Text erfahrbar macht.
viola volando. Violett im Flug. In diesem Buch verdichten
sich Zeichnungen, Texte und Notizen zu einer Flugbewegung. Text ist
dabei Gewebe, Grund für das Zeichnen, und er trägt die Zeichnung
gleichermaßen, wie er von ihr getragen wird.
Um 19:00 Uhr findet eine Lesung aus Texten von Biagio Marin, Peter
Waterhouse und Unica Zürn statt.
Die Ausstellung ist auch an folgenden Tagen geöffnet: 10.5.,
11.5. von 16-19h
„(…)
ein Gramm ANA. Das Gedicht ist
im Na gemacht. Rest: DAS NA IGDI
ist der anamitische Dang-Gam-
Gam-Gan-dit - ein dramatisches
Gedicht. Das ist ein Anagramm.“
Unica Zürn, Paris 1960
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| 06.05.2024, 14:30 Uhr |
Workshop: "De Aetna" von Pietro Bembo |
| 04.05.2024 |
Renovierung Park:Haus, ausmalen |
| 02.05.2024, 18:00 Uhr |
Plenum PARK:HAUS |
| 27.04.2024 |
Renovierung Park:Haus, ausmalen |
| 26.04.2024 – 27.04.2024 |
Druckworkshop Christian Thanhäuser "Holzschnitt" |
| 20.04.2024 |
Renovierung Park:Haus, ausmalen |
| 19.04.2024, 19:00 Uhr |
Forum für Übersetzungskritik: Marion Maurin
Die Gedichte von Friederike
Mayröcker in "Der Fink" von Peter Waterhouse
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| 19.04.2024, 13:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 13.04.2024 |
Renovierung Park:Haus, ausmalen |
| 12.04.2024, 13:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 06.04.2024 |
Renovierung Park:Haus, ausmalen |
| 04.04.2024, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste |
| 03.04.2024, 15:30 Uhr |
Lesen: Petri Bembi "De Aetna" |
| 27.03.2024, 18:00 Uhr |
Plenum Park:Haus |
| 08.03.2024, 13:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 07.03.2024, 20:00 Uhr |
BUB: Lesung mit Franziska Füchsl |
| 07.03.2024, 18:00 Uhr |
BUB: Lesezirkel "OJE" |
| 03.03.2024, 17:00 Uhr |
Generalversammlung |
| 28.02.2024, 18:00 Uhr |
Plenum Park:Haus |
| 22.02.2024, 20:00 Uhr |
BUB: Lesung mit Mathias Müller |
| 22.02.2024, 18:00 Uhr |
BUB: Lesezirkel HUHN |
| 19.02.2024, 10:00 Uhr |
Begehung Alexa Bücherregal |
| 09.02.2024, 13:00 Uhr |
Druckraum Jahoda |
| 07.02.2024, 14:30 Uhr |
Labor der Übersetzenden Künste
Die Basis der Jahrestätigkeit bildet das wöchentlich stattfindende Labor. Diese Arbeit geht aus von der gemeinsamen Lektüre und dem Gespräch, einem kollektiven (von lat. colligere: gesellig auflesen, lesen, sammeln, ernten) Prozess, einem dauernden, wiederholenden Lesen mit mehreren Stimmen und Perspektiven, in dem das Übersetzen poetischer Texte als künstlerisches Forschen verstanden wird. Übersetzung als eine Form, als eigene Kunstform (W. Benjamin).
Nach den langjährigen Beschäftigungen von Versatorium mit den Werken von Charles Bernstein, Roberta Dapunt und Rosmarie Waldrop soll sich das Labor ab 2024 den Gedichten und Erzählungen, der Prosa und den Essays von Andrea Zanzotto zuwenden. 1921 in Pieve di Soligo, einem Dorf nahe Treviso geboren, studierte Zanzotto in Padua Literatur und Philosophie, lernte Griechisch, Hebräisch und Deutsch, unterrichtete in Italien und der Schweiz, war während des Krieges Teil einer Resistenza-Gruppe gegen Faschismus und Krieg, gegen die Besetzung und Gleichschaltung. Seine Dichtung ist auch widerständig (resistent) und überraschend, offen in ihrer Mehrsprachigkeit, die Dialekt, Literatursprachen und Kindersprache, Zufallssprachen und Eintagssprachen aufnimmt, eine unbesetzte Sprache entwirft. Vielleicht eine unübersetzbare. Zanzottos Dichtung und Denken streben die Vorläufigkeit von Gedichten an und ihre Unabgeschlossenheit.
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| 31.01.2024, 18:00 Uhr |
Plenum Park:Haus |
| 29.01.2024, 19:00 Uhr |
Zeitschriften im Gespräch
Lesung auf Einladung von PS – Politisch Schreiben
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| 26.01.2024, 18:00 Uhr |
BUCHKLUB
ANDREJ
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| 26.01.2024, 13:00 Uhr |
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| 15.01.2024, 14:30 Uhr |
Wöchentliches Übersetzen |
| 13.01.2024, 09:00 Uhr |
Hanzej Wuttej Übersetzen |
| 12.01.2024, 10:00 Uhr |
Hanzej Wuttej Übersetzen |
| 10.01.2024, 14:30 Uhr – 03.01.2024, 14:30 Uhr |
Ohne Titel |
| 10.01.2024, 14:30 Uhr |
Wöchentliches Übersetzen |